Worum es geht

Verhinderung von Gewalttaten

Wir alle sind mitverantwortlich

Im Vorfeld von schweren Gewalttaten in partnerschaftlichen oder familiären Beziehungen, unter Privatpersonen, an Arbeitsplätzen, gegen Mitglieder von Behörden und Institutionen oder gewalttätigem Extremismus künden oftmals Warnsignale eine mögliche Tatausführung an.

Die Bevölkerung erwartet zunehmend, dass die Behörden nicht nur in Notsituationen einschreiten, sondern rechtzeitig vor Gefahren schützen; dass sie ernstzunehmende Anzeichen wie bspw. Drohungen, Hinweise zu Radikalisierung und extremistischer Gewalt etc. untereinander austauschen und alles unternehmen, um heikle Situationen zu entschärfen.

An diesem Punkt setzt das Kantonale Bedrohungsmanagement an. Alle Mitarbeitenden in öffentlichen Diensten, Ämtern, Institutionen, Schulen usw., die solche Anzeichen wahrnehmen, sind mitverantwortlich dafür, dass Gewalteskalationen verhindert werden können.

Kernaufgaben

Bedrohungsmanagement heisst:

Erkennen

Warnsignale frühzeitig erkennen; die zuständigen Stellen informieren

Einschätzen

Informationen gewinnen; Risiko fundiert einschätzen

Entschärfen

Fallmanagement interdisziplinär durchführen