Worum es geht

Verhinderung von Gewalttaten

Wir alle sind mitverantwortlich

Im Vorfeld von schweren Gewalttaten in partnerschaftlichen oder familiären Beziehungen, unter Privatpersonen, an Arbeitsplätzen, gegen Mitglieder von Behörden und Institutionen oder gewalttätigem Extremismus künden oftmals Warnsignale eine mögliche Tatausführung an.

Die Bevölkerung erwartet zunehmend, dass die Behörden nicht nur in Notsituationen einschreiten, sondern rechtzeitig vor Gefahren schützen; dass sie ernstzunehmende Anzeichen und Hinweise untereinander austauschen und alles unternehmen, um heikle Situationen zu entschärfen.

An diesem Punkt setzt das Kantonale Bedrohungsmanagement an. Alle Mitarbeitenden in öffentlichen Diensten, Ämtern, Institutionen, Schulen usw., die solche Anzeichen wahrnehmen, sind mitverantwortlich dafür, dass Gewalteskalationen verhindert werden können.

Kernaufgaben

Bedrohungsmanagement heisst:

Erkennen

Warnsignale frühzeitig erkennen; die zuständigen Stellen informieren

Einschätzen

Informationen gewinnen; Risiko fundiert einschätzen

Entschärfen

Fallmanagement interdisziplinär durchführen

Vorschau

KBM-Infoveranstaltung 2019

!!VORSCHAU 2019!!

Die KBM-Infoveranstaltung 2019 für registrierte Ansprechpersonen des Kantonalen Bedrohungsmanagements wird in den Monaten Mai/Juni 2019 fünfmal an verschiedenen Tagen, jeweils vormittags von 08.00 Uhr - 12.00 Uhr, in Zürich durchgeführt werden.

Weitere Informationen nur mit Login.

 

Info

Merkblatt - Ansprechperson KBM

Die Ansprechperson KBM hat innerhalb der eigenen betrieblichen Struktur drei wesentliche Funktionen. Sie ist zentrale Anlaufstelle und primäre Kontaktperson für gewaltbetroffene oder mit Drohungen konfrontierte Mitarbeitende. Sie bildet das Bindeglied zwischen den betroffenen Mitarbeitenden und den Fachstellen der Polizei. Sie muss sich als vertrauensvolle Ansprechstelle für die Mitarbeitenden klar zu erkennen geben. 

Info

Interventionsstelle gegen Radikalisierung und Extremismus

Die Interventionsstelle gegen Radikalisierung und Extremismus (IRE) hat bei der Kantonspolizei Zürich per 1. März 2018 ihre Arbeit aufgenommen. Sie ist Anlaufstelle und Ansprechpartnerin für Fragen zum Thema Extremismus und Radikalisierung.