Worum es geht

Verhinderung von Gewalttaten

Wir alle sind mitverantwortlich

Im Vorfeld von schweren Gewalttaten in partnerschaftlichen oder familiären Beziehungen, unter Privatpersonen, an Arbeitsplätzen, gegen Mitglieder von Behörden und Institutionen oder gewalttätigem Extremismus künden oftmals Warnsignale eine mögliche Tatausführung an.

Die Bevölkerung erwartet zunehmend, dass die Behörden nicht nur in Notsituationen einschreiten, sondern rechtzeitig vor Gefahren schützen; dass sie ernstzunehmende Anzeichen und Hinweise untereinander austauschen und alles unternehmen, um heikle Situationen zu entschärfen.

An diesem Punkt setzt das Kantonale Bedrohungsmanagement an. Alle Mitarbeitenden in öffentlichen Diensten, Ämtern, Institutionen, Schulen usw., die solche Anzeichen wahrnehmen, sind mitverantwortlich dafür, dass Gewalteskalationen verhindert werden können.

Kernaufgaben

Bedrohungsmanagement heisst:

Erkennen

Warnsignale frühzeitig erkennen; die zuständigen Stellen informieren

Einschätzen

Informationen gewinnen; Risiko fundiert einschätzen

Entschärfen

Fallmanagement interdisziplinär durchführen

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Ansprechperson - Mutationen

Die Ansprechperson KBM bildet das Bindeglied zu den Fachstellen der Polizei. Damit dieses Netzwerk lückenlos genutzt werden kann, sind wir bei personellen Mutationen oder technischen Änderungen (z.B. neue E-Mail-Adresse) auf Ihre Mitteilung über unsere Web-Seite www.kbm.zh.ch (Kontakt) angewiesen. Besten Dank für Ihre rechtzeitige Mitteilung. 

Info

Verhalten und Umgang bei Drohungen

Eine Drohung stellt immer eine Grenzüberschreitung dar und darf keinesfalls toleriert werden. Im Umgang mit Drohungen gibt es nie nur eine Handlungsvariante. Hören Sie in allen schwierigen Situationen auf Ihr Bauchgefühl und handeln Sie intuitiv. 

Info

Schusswaffen

Wer eine Schusswaffe erwirbt oder bereits besitzt, trägt eine hohe Verantwortung. Es ist wichtig, die gesetzlichen Richtlinien zu befolgen und sich über den korrekten Umgang mit Schusswaffen zu informieren. So können gefährliche Situationen für sich selbst oder andere vermieden werden. Waffen und Munition können übrigens bei der Polizei jederzeit abgeben werden. 

Neues Waffengesetz

Am 15.08.2019 tritt das neue Waffengesetz in Kraft. Bei Fragen können Sie sich gerne an die Fachgruppe Waffen/Sprengstoffe der Kantonspolizei Zürich; Tel. 044 247 27 25, Mail: waffen-sprengstoffe@kapo.zh.ch, wenden.

Info

Merkblatt - Ansprechperson KBM

Die Ansprechperson KBM hat innerhalb der eigenen betrieblichen Struktur drei wesentliche Funktionen. Sie ist zentrale Anlaufstelle und primäre Kontaktperson für gewaltbetroffene oder mit Drohungen konfrontierte Mitarbeitende. Sie bildet das Bindeglied zwischen den betroffenen Mitarbeitenden und den Fachstellen der Polizei. Sie muss sich als vertrauensvolle Ansprechstelle für die Mitarbeitenden klar zu erkennen geben.